Dor klaane Prinz auf ErzgebirgischSie können die limitierte Auflage unter prinz@erzgebirgisch.de für 19,- € bestellen. Auf Wunsch auch gern vom Übersetzer (Andreas Göbel) signiert. Oder im Buchhandel unter der ISBN 9783947994298.
Das erzgebirgische Wort "kebisch"

wählerisch, mäklisch, heikel beim Essen sein [wahrsch. zu käbern = wiederkäuen]
Dar Gung is kebisch wie ne Ziech. ... Der Junge ist wählerisch wie eine Ziege.
Werste fei glei assen, du alte kebsche Gusch! ... Aufforderung nicht so am Essen zu mäkeln, sondern zu essen.
Werste fei glei assen, du alte kebsche Gusch! ... Aufforderung nicht so am Essen zu mäkeln, sondern zu essen.
Weitere erzgebirgische Wörter:

Poletik, de
die Politik; 1. auf die Durchsetzung bestimmter Ziele besonders im staatlichen Bereich und auf die Gestaltung des öffentlichen Lebens gerichtetes Handeln von Regierungen, Parlamenten, Parteien, Organisationen o.ä. 2. taktierendes Verhalten, zielgerichtetes Vorgehen
De Poletik vordarbt in Charaktr. ... Die Politik verdirbt den Charakter.
Dos is seine Poletik, iebroll hie gute Beziehunge ze unnrhaln.. ... Das ist seine Politik, nach allen Seiten gute Beziehungen zu unterhalten.
Dos is seine Poletik, iebroll hie gute Beziehunge ze unnrhaln.. ... Das ist seine Politik, nach allen Seiten gute Beziehungen zu unterhalten.

umsonst
Dan sei Lehrgang war net bluß kostnlus, dar war aa umesist. ... Dem sein Lehrgang war nicht bloß kostenlos, der war auch umsonst.

quetschen
Musste diech noch vorbeiquestern, sis schu esu eng. ... Musst du dich noch vorbeiquetschen, es ist auch so schon zu eng.

Raafn, dr
der Reifen
Dr Raafn hotn Plattn ... Der Reifen hat einen Plattfuß

mahlen <Verb>
Die Kaffeebunne sei doch noch gar net gemohln. ... Die Kaffeebohnen sind doch noch gar nicht gemahlen.
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