Dor klaane Prinz auf ErzgebirgischSie können die limitierte Auflage unter prinz@erzgebirgisch.de für 19,- € bestellen. Auf Wunsch auch gern vom Übersetzer (Andreas Göbel) signiert. Oder im Buchhandel unter der ISBN 9783947994298.
Das erzgebirgische Wort "Zipp, de"

Singdrossel [von Zippe] (Die Zippe wurde im Erzgebirge früher ob ihres ausgezeichneten Gesangs gern in Käfigen gehalten; aber auch des Wildbrets wegen) [tiere]
Mr sieht's dr Zipp gar net aa, dass se su schie singe kaa. ... Man sieht es der Zippe gar nicht an, dass sie so schön singen kann.
Weitere erzgebirgische Wörter:

der Laden
Hasts offn Markt gekaaft? - Nee, in Lodn! ... Hast du es auf dem Markt gekauft? - Nein, im Laden!

Annaberger Kät; größtes Volksfest im Erzgebirge (jeweils zum Trinitatisfest, dem Fest der heiligen Dreieinigkeit von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist, wurde das Fest seit 1520 gefeiert, das war im Volksmund das "DreiänichKÄTsfast", das abgekürzt nur noch KÄT genannt wurde)
Uff dr Annabarger Kät (auch: Kat) wars wiedr schie. ... Auf der Annaberger Kät war es wieder schön.

Tutngraabr, dr
Totengräber; 1. jemand, der [auf einem Friedhof] Gräber aushebt; 2. Aaskäfer, der kleine Tierkadaver als Nahrung für seine Brut vergräbt

handwerklich etwas tun <Verb>

Graml, is
kleiner Graben, das Gräbchen (Verkleinerungsform von Graben)
Dos Graml war tief, dos war e richtschr Grom. ... Das Gräbchen war tief, es war ein richtiger Graben.
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