Erzgebirgisch Deutsches Wörterbuch

I wie Imstandskastn - Do kammr nischt reituh, sonnrn nur dra vrzweifle


Mundartlich hat sich ein unbetontes "i" in einigen Wörtern hinter "r" und "l" gemogelt: "Milich" (Milch), "Kolich" (Kalk), "Sorich" (Sorge). Vom Wortursprung her ist es gegenüber dem schriftdeutschen beispielsweise noch in "monichr" (mancher) enthalten. Ansonsten tritt das "i" auch häufig an Stelle von "ü": "iwr" (über), "Kinste" (Künste); an Stelle von langem "e": "giehe" (gehen), "stiehe" (stehen); und an Stelle von "ö": "schie" (schön). In Fremdwörtern wird unbetontes "i" häufig zu unbetontem "e": "profetiern" (profitieren), "Presetent" (Präsident).


verübelnd; etwas, was ein anderer tut, mit Verärgerung aufnehmen, empfindlich darauf reagieren
über; über- [vorsilben]
überflüssig
überhaupt
überlebt
überleben
überall
der Überzieher (Mantel); Kondom, Präservativ
ich
gemein; eingeschnappt
gucken, schauen
älter
heimlich gucken, spähen
um, um- (Vorsilbe) [vorsilben]
um und um
umgehen
umgraben
umschauen
umkrempeln
umkommen
um und um
rundherum, rund [orte]
umsonst; 1. ohne Gegenleistung (kostenlos); 2. ohne die erwartete oder erhoffte [nutzbringende] Wirkung; vergebens, vergeblich
immer [zeiten]
umsehen
umso
umgraben
umständlicher Mensch
Imzuch, dr
Umzug
-ung (Endung wie in Wuhning, Ordning)
Innernächte (Zeitraum vom ersten Weihnachtsfeiertag bis Hochneujahr) [brauchtumkirche]
innendrin, inwendig
Talglicht
ist sie
ist es
ist er
jetzt [zeiten]
jetzt, heutzutage